oliviawolff

Unterschied zwischen theoretischer, angewandter und praktischer Psychologie

In Arbeitspsychologie am November 20, 2009 um 8:39 pm

Die wissenschaftliche Psychologie lässt sich in die drei Disziplinen theoretische, angewandte und praktische Psychologie aufteilen. Die theoretische Psychologie beschäftigt sich mit psychologischen Fragestellungen, untersucht hierbei menschliche Handlungen, stellt Theorien aufgrund von Forschungen auf und überprüft diese. Die angewandte Psychologie hingegen untersucht mit Hilfe von unterschiedlichen Theorien psychologieexterne Fragestellungen in verschiedenen Anwendungsfeldern und erarbeitet im Bezug auf diese Anwendungsgebiete wissenschaftliche Modelle. Die praktische Psychologie hingegen übt Diagnose und Therapie an Individuen aus, setzt die psychologischen Theorien praxisbezogen um und überprüft verschiedene Praxistechniken.

Quellen:

Frieling, E. & Sonntag, K. (1999). Lehrbuch Arbeitspsychologie. 2. Aufl. Bern: Huber. Ulich, E. (2004). Arbeitspsychologie. 6. Aufl. Stuttgart: Schäffer – Poeschel.

Unterschied zwischen Subjektpsychotechnik und Objektpsychotechnik

In Arbeitspsychologie am November 20, 2009 um 8:38 pm

Bei der Subjektpsychotechnik  handelt es sich um die Anpassung des Menschen an seine Arbeitsbedingungen. Der Arbeitnehmer soll beispielsweise durch Aus- und Weiterbildung für die Arbeitsanforderungen qualifiziert werden.

Die Objektpsychotechnik hingegen beschreibt die Angleichung der Arbeitsverhältnisse an den Menschen. Die Arbeitsumwelt des Menschen soll effizient auf die Bedürfnisse des Arbeitsnehmers ausgerichtet sein, damit dieser eine bessere Arbeitsleistung erzielen kann. Wissenschaftler sehen die Objektpsychotechnik als vorrangig an, da diese einen Anpassung der Arbeitsumwelt an den Menschen verlangt und der Mensch keiner Veränderung unterzogen wird.

Quellen:

Frieling, E. & Sonntag, K. (1999). Lehrbuch Arbeitspsychologie. 2. Aufl. Bern: Huber. Ulich, E. (2004). Arbeitspsychologie. 6. Aufl. Stuttgart: Schäffer – Poeschel.

Human Relations Bewegung

In Arbeitspsychologie am November 20, 2009 um 8:37 pm

Anschließend an die Hawthorne-Analysen entwickelte sich die Human Relations Bewegung. Diese erbrachte die These, dass soziale Mitarbeiterbeziehungen zu mehr Zufriedenheit und somit zu einer höheren Arbeitsleistung führen. Ebenfalls wurde herausgefunden, dass ein informativer Austausch zwischen Kollegen und Vorgesetzten, sowie eine positive, freundliche Mitarbeiterführung zu mehr Motivation und Produktivität bei den Mitarbeitern führt als äußere Arbeitsbedingungen.

 

Quellen:

Frieling, E. & Sonntag, K. (1999). Lehrbuch Arbeitspsychologie. 2. Aufl. Bern: Huber. Ulich, E. (2004). Arbeitspsychologie. 6. Aufl. Stuttgart: Schäffer – Poeschel.

 

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